Ein Interview mit Basil Graf

Basil Graf hat ein klares Ziel vor Augen, er möchte in die Nationalmannschaft kommen. Wollt ihr mehr über ihn erfahren, dann lest dieses Interview - viel Spass!

Wie hast du den Fechtsport für dich entdeckt?
Ich wollte einen Sport finden, der zu mir passt und den nicht alle machen. So bin ich im Netz auf den Fechtsport gestossen und habe mich für ein Probetraining angemeldet. Meine Begeisterung war sehr gross und sie ist es immer noch.

Du bist seit 2016 Mitglied bei der FGL. In der Schweiz hast du dir Erfolge als Degenfechter erkämpft. In der Rangliste des Circuit National der Saison 2019/20 (U14) wirst du auf Rang 22 von 101 Degenfechtern geführt. Ist das für dich ein schöner Erfolg?
Nicht so sehr. Da hätte ich mehr rausholen können. Ich bin mit meinen Leistungen nicht so zufrieden.

Wegen Corona ist die neue Fechtsaison 2020/21 fast zum Erliegen gekommen. Neu wäre für dich auch der Start bei der U17. Was wünscht du dir und was sind deine sportlichen Ziele?
Im ersten Jahr möchte ich mich gut in der U17 integrieren und möglichst gute Resultate erreichen. Mein Ziel wäre ins Nationalkader zu kommen.

Am CNJ Biel, warst du mit Simon Gut und Matvej Golovatyuk als Team am Start. Was gefällt dir persönlich besser, Mitglied eines Teams zu sein oder als Einzelfechter auf der Planche zu stehen?
Mir gefällt das Teamfechten besser. Beim Fechtsport vermisse ich manchmal Mitglied eines Teams zu sein. Deshalb freue ich mich über Mannschaftsturniere.

Was gefällt die speziell am Degenfechten?
Beim Degenfechten sollte der Fechter sportlich sein. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Taktik. Diese Mischung reizt mich.

Der Verein richtet normalerweise einige Turniere aus und zwei Anlässe, das Sommerfest und die Samichlausfeier. Findest du das gut? Hast du auch an den Anlässen teilgenommen?
An den Turnieren nehme ich sehr gerne teil. Die anderen Anlässe konnte ich nicht besuchen, weil ich auch ausserhalb von Luzern noch trainiere. Oder es hat einfach terminlich nicht gepasst.

Wenn du dir für den Fechtsport etwas wünschen könntest, was wäre das?
Ich wünsche mir einen Maître in Luzern, damit ich für meine Trainings nicht so viel reisen muss. Ausserdem wünsche ich mir, das Luzern eine eigene Fechthalle bekommt und eine bekannte Fechtstadt wird, in der schweizweit die besten Fechter trainieren.

Nun die obligatorische Schlussfrage. Schaust du ab und zu auf unsere Webseite? Wenn ja, was schaust du dir an?
Nein. Ich erhalte die meisten Informationen über meine Trainerin.

 

Lieber Basil, ich danke dir, dass du dir Zeit genommen hast an diesem Interview mitzumachen. Für die Zukunft wünsche ich dir alles Gute und das deine Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen.